Ich sehe das, was du nicht siehst ... oft genug hatte ich es mit meiner Schwester gespielt, allerdings, wir erfanden mit der Zeit eine Variation davon. Ursprünglich geht es doch in diesem Kinderspiel darum, sich etwas in der Landschaft, im Raum etc. zu suchen, das der andere erraten muss. Da uns diese Vorgehensweise mit der Zeit zu langweilig schien, entschieden wir uns für folgende Variante: Der Ratende schließt die Augen und man beschreibt ihm so detailliert wie nur möglich die Landschaft, den Raum etc. eigentlich alles, was man so sieht, was da ist, was dem anderen gerade entgeht. Und abschließend, wenn der andere die Augen wieder öffnet, stellt man ihm die Frage, was man wohl ausgespart hat. Denn irgendetwas in seinem Sichtfeld hat man bewusst nicht ge- und benannt ... und ja doch, wir saßen dabei auch gern auf Bänken.

Michael Stavarič

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