Johanna

Ich möchte inseln im hier. Möchte Hand anlegen und mich neu vermessen, die Haut auf ihre Dichtheit prüfen und die leeren Flächen ausfüllen, ins Bild klecksen. Einen Sprung aus ungeahnten Tiefen, manchmal die Schwerkraft ausheben, sich hochhieven an einen Ort, den nie jemand zu Gesicht bekommt, mir allerdings vorzüglich in den Rahmen passt. In meiner Vorstellung bitte ich ab und an jemanden herein, um die Knoten zu lösen, während ich selbst heimlich weiterknüpfe, niemand bekommt alle auf. Und ich verbanne vorsorglich alle spitzen Gegenstände, Nägel und Zähne ausgenommen. Der Fall bleibt glatt und bruchlos. Es könnte weißer Sandstrand, dazwischen Rauschen hören, ein beständiges Flimmern hinter den Stirnlappen, manchmal auch in den Pupillen. In der Meeresenge treibt ein Ich, legt an.

Aus diesem Gedanken, sind mehrere Serien und Portraits entstanden: